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Seit 2008 gibt
es eine Gruppe des Laurentiuskonvents
in Hamburg. In einem bundesweit einzigartigen Projekt haben sich dort 19
christliche Kirchen zu dem Verein „Brücke –
Ökumenisches Forum HafenCity“
zusammengeschlossen, um in Hamburgs jüngstem Stadtteil, der HafenCity, gemeinsam präsent zu sein. An der Shanghaiallee wird nun ein großes Gebäude mit
ökumenischer Kapelle, dem Weltcafé ElbFaire, Begegnungsräumen, kirchlichen Einrichtungen und
einem generationenübergreifenden Wohnprojekt entstehen. Dort wird auch der
Laurentiuskonvent einziehen und das Haus mit geistlichem Leben füllen.
Errichtet wird das siebengeschossige Gebäude nach den Plänen des
Architekturbüros Wandel, Hoefer, Lorch + Hirsch aus
Saarbrücken, das auch die Neue Synagoge in Dresden und das Jüdische Zentrum
München entworfen hat. Baustelle
Am Montag,
dem 25. Oktober legten Bischof Gerhard Ulrich für die Nordelbische
Evangelisch-Lutherische Kirche, Erzbischof Dr. Werner Thissen
für das Erzbistum Hamburg und Christa Goetsch,
Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg sprachen und Giselher
Schultz-Berndt von der HafenCity GmbH zusammen mit
Bauherrn, Architekten und künftigen Nutzern den Grundstein für den Bau des
Gebäudes in der Shanghaiallee 12-14. (Weiteres in Presse
und Bildern) Mit öffentlichen
Verkehrsmitteln zur Baustelle:
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Wir laden in die Ökumenische Kapelle in der HafenCity ein: Zum Mittagsgebet: Montag, Mittwoch und Freitag 13.00 – 13.15 Uhr Zum Abendgebet: Dienstag und Donnerstag 18.00 - 18.15 Uhr Ökumenische Kapelle (hinter SAP, Großer Grasbrook 17) Endhaltestelle Metro-Bus 3,4 und 6, Marco-Polo-Terrassen U 1 Meßberg, U 3 Baumwall
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Eröffnung der Kapelle in der Hafencity durch die
Mitgliedskirchen der 'Brücke' am 5.12.2008
am
Reformationstag wurden die Fundamente gegossen, am 3.11. wurden die
Seitenwände aufgerichtet und am nächsten Tag das Dach darüber gesetzt.
Die Kapelle der 'Brücke -
Ökumenisches Forum HafenCity ' ist nun fertig,
ein ca. 50m² großes Gebäude aus Holz und Glas, entworfen von dem Architekten
Stephan Schmid.
Dort
werden in den nächsten zwei Jahren die regelmäßigen Gebete und
Veranstaltungen der 'Brücke' stattfinden. Die Kapelle steht hinter dem
Gebäude von SAP (Am Großen Grasbrook) bzw. hinter
Vattenfall, also gegenüber dem Kreuzfahrt-Terminal und in unmittelbarer Nähe
der Wohnung des Laurentiuskonventes Am Kaiserkai.
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Auftrag und
Segen
Die
300 Holzstühle reichten nicht aus. Weitaus mehr Menschen kamen gestern zum
Ostergottesdienst im Kreuzfahrtterminal in der Hafencity. Unter dem Motto
"Segen für die Stadt" lud der Verein "Brücke
- Ökumenisches Forum Hafencity"
zum ersten Gottesdienst ein. Insgesamt 17 Konfessionen - darunter Katholiken,
Methodisten, Anglikaner, Baptisten, Mennoniten und orthodoxe sowie
altorientalische Kirchen - haben sich zum Verein "Brücke - Ökumenisches Forum Hafencity" zusammengeschlossen. "Ein deutschlandweit
einmaliges Projekt", sagte Stephan Dreyer vom Erzbistum Hamburg. Ebenso
einmalig war auch die Kulisse: Im Hintergrund wehten die blauen
Hafencity-Fahnen, ragten die Baukräne in den Himmel, als die Geistlichen in
die karge Halle einzogen und die Gläubigen sich von ihren Sitzen erhoben.
Statt einer Kirchenorgel spielte ein Synthesizer, statt Kerzenlicht strahlten
Fluchtlichter von der Decke, und statt alter Gemäuer dienten bunte
Containerwände als Fassade. Die
Predigt der Eröffnungsfeier übernahmen Weihbischof Hans-Jochen Jaschke und
Bischöfin Maria Jepsen gemeinsam. "An diesem Ort das Osterfest zu feiern
- das ist etwas Besonderes. Denn dieser Ort steht wie kaum ein anderer in
dieser Stadt für Neubeginn und Aufbruch", sagte die Bischöfin. Mit dem
Gottesdienst wolle man ein Zeichen setzen für den neuen Standort. "Aber
auch dafür, dass der Mensch nicht nur Brot zum Leben braucht, sondern auch
das Wort Gottes." Kirche müsse dort sein, wo die Menschen sind.
"Deshalb sind wir hier: Die Idee, in der Hafencity einen Gottesdienst zu
feiern, lehrt uns, Gottes Wort als Gemeinschaft zu verkünden." Zuvor
hatte Pastor K. W. Mohr den Laurentiuskonvent begrüßt und ihm sowie Pastorin
Antje Heider-Rottwilm für ihr Engagement gedankt. Gemeinsam unter einem Dach
wolle man die Chance des Aufbruchs in der Hafencity nutzen, um mit den
Anwohnern neue Formen des christlichen Zusammenlebens zu erproben. Ein
Kirchengebäude für das ökumenische Forum wird es nicht geben. Dennoch soll
ein gemeinsamer besinnlicher Ort samt Kapelle und Café für die Menschen
entstehen. Der Standort für ein solches Zentrum wird in der Nähe des
Magdeburger Hafens sein und soll in drei Jahren fertiggestellt werden. Bis
dahin ist der sogenannte Laurentiuskonvent am Kaiserkai
Anlaufpunkt - eine geistliche Gemeinschaft von zwei Ehepaaren, die mehrmals
täglich zum Gebet und Gespräch einladen. Der
Wunsch nach einem christlichen Zentrum in dem neuen Stadtteil ist für viele
Hafencity-Bewohner präsent. Für ein Ehepaar, das just hier Quartier bezogen
hat, strahlte die Predigt vor allem Symbolkraft aus. "Zwei Menschen
machen schon eine Gemeinde aus. Seit heute wissen wir, dass wir als Gottes
Schäfchen in der Hafencity nicht allein sind." von Eva Eusterhus am 25.3.2008
in Welt
Online, Bilder von Tobias
Bohl |
Nordelbische Ev.-Luth.Kirche: Begrüßungsgottesdienst für
Laurentiuskonvent im März
Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen In Hamburg Nr. 52/2007 Juli–Sept.: Ökumenisches Forum HafenCity
– Eine Idee überzeugt
Evangelische
Kirche in Deutschland – Pressestelle und Internet Nachrichtenagentur: Antje
Heider-Rottwilm verabschiedet "Unglaubliches Engagement und hohes
Arbeitstempo"
Deutschlandradio
Kultur vom 12.4.2008: Klosterbesuch
auf Zeit
ERF
vom 14.4.2009: Brücken-Bau für Gott und Mensch
Siehe
auch Verein „Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity“
Osterimpressionen


Antje Heider-Rottwilm Ludwig Massow
Martin Heider Dörte Massow
Einfach
anrufen oder mailen und hingehen (Adresse siehe unten)
Siehe Verein „Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity“
Laurentiuskonvent
Am Kaiserkai 4
20457 Hamburg
Tel.: 040/36091756
HafenCity@Laurentiuskonvent.de
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nächste Bahnstation:
Hamburg Hbf, dann Bus 6 bis
Magellan-Terrassen: |
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mit dem Auto: in Hamburg Richtung Hafencity Kreuzfahrtterminal |

