Einige Menschen, die dem Laurentiuskonvent nahe stehen, bilden den Freundeskreis des Laurentiuskonvents. Sie sind in andere Bezüge eingebunden, unterstützen aber den Laurentiuskonvent auf vielfältige Weise.

Geschwister, Hausgenossen und Freunde im Laurentiuskonvent sind in vielen Kontexten tätig:

Im Jahr 2002 gründeten insgesamt 17 verschiedene Kirchen den Verein »Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity«, um einen Ort als Zeichen der Gegenwart Gottes in der modernen Welt der HafenCity in Hamburg zu schaffen. Die Kirchen haben den Laurentiuskonvent beauftragt, die Brücke mit Leben zu erfüllen.

 

Church and Peace ist „so etwas wie ein lang anhaltendes Versöhnungsfest zwischen den Konfessionen“ (Wilfried Warneck, 2000). Es geht um einen europäischen Zusammenschluss von christlichen Kommunitäten, Kirchen, Organisationen und Gruppen, die der Überzeugung sind, dass die im Evangelium bezeugte Gewaltfreiheit zu den Wesensmerkmalen der Gemeinde Jesu Christi gehört und dass daher die Versöhnungsbotschaft des Evangeliums zum Dienst gewaltfreien Friedenstiftens führt. Die Geschäftsstelle von „Church and Peace“ befindet sich in Laufdorf und wird derzeit von Marie-Noëlle von der Recke geleitet. Sie ist Mitglied im Laurentiuskonvent und in der Friedenskirche der Mennoniten.

 

Ute Schütze lebt in der Hausgemeinschaft Wethen – Mittelstraße und hat eine eigene Website zum Thema „Wie lassen sich die Erfahrungen und Hoffnungen der biblischen Texte von vor mehr als zweitausend Jahren verstehbar machen für Menschen von heute? Wie können diese Texte in einem völlig veränderten Welt- und Menschenbild  heute und morgen Hoffnung stiften, Vertrauen in das Leben stärken und solidarisches Handeln ermöglichen?“

 

Ralf Becker bietet JakobspilgerInnen telefonische Begleitung sowie mehrtägige Pilgertreffen zum Reflektieren und Integrieren des auf dem Jakobsweg Erlebten an.

 

Bettina Hausmann hat lange im Konvent gelebt und hat nun in Liebenau-Niedermeiser Haus Lichtblick gegründet. Es ist gedacht als Hausgemeinschaft für Solida­rität und Spiritualität. Es geht ihr um die Schwerpunkte Begegnung - Wege der Heilung – Ausdehnung des Bewusst­seins.

 

Die Ökumenische Gemeinschaft Wethen ist für alle Interessierten in der Region offen, welcher Konfession, Religion und Herkunft sie auch angehören, um sich durch ökumenische Themen bei den Schalom-Abenden anregen zu lassen (jeden erste Donnerstag im Monat, 19.45 Uhr im „Schafstall“ beim Laurentiushofes Mittelstraße 4, Diemelstadt-Wethen), miteinander zu beten, die Bibel zu lesen oder über Gott und die Welt nachzudenken.

 

Die Ökumenische Initiative Eine Welt hat seit 1986 Geschäftsstelle in Wethen und will eine Lernbewegung für einen zukunftsfähigen Lebensstil sein – gesprächsbereit, solidarisch, einfach, umweltgerecht. Seit 2001 deutsche Koordinationsstelle für die Internationale Erd-Charta-Bewegung

 

Der Oekumenischer Dienst Schalomdiakonat OED hat sein Büro in der Mittelstraße in Wethen. Damit Gewaltfreiheit auch wirksam werden kann, muss sie gelernt und eingeübt werden. Dazu bietet der Oekumenische Dienst Schalomdiakonat seine Kurse an.

 

Die Zukunftswerkstatt Ökumene im Haus Germete, dem Zentrum der Schwesterngemeinschaft SERVIAM ist ein Zentrum für Ökumene, an dem Menschen sich begegnen, die Spiritualität im Denken und Handeln praktizieren wollen. Mitglieder des Konvents arbeiten daran in vielfältiger Weise mit.

 

Eirene ist eine Organisation, die friedensdienstliche Aktivitäten im Ausland für Erwachsene jeden Alters anbietet und betreut. Eirene hatte einige Zeit lang seine Geschäftsstelle im Laurentiuskonvent und wurde auch später von Mitgliedern des Konvents geleitet, zuletzt von Eckehard Fricke.

 

Einige Mitglieder des Laurentiuskonvents haben Dank ihrer teils mehrjährigen Aufenthalte in der ökumenischen Bruderschaft in Taizé ein neues Verhältnis zu Gemeinschaft und ökumenischer Spiritualität gefunden.

 

Zur Kommunität Imshausen haben viele Konventsmitglieder persönliche Beziehungen. Über viele Jahre besteht ein reger Austausch mit den Schwestern und Brüdern der Kommunität.

 

Die Serviam – Schwestern von Germete haben mitgeholfen, den Laurentiuskonvent in den Nachbarort Wethen zu bringen. Seither besteht ein intensiver Kontakt, aus dem auch die Zukunftswerkstatt Ökumene hervorgegangen ist.

 

Mit der Stiftung Adam von Trott arbeiten einige Mitglieder des Laurentiuskonvents teils in leitender Funktion, teils bei der Gestaltung des Programms und der Belegung der Häuser mit.

 

Die Mitglieder des Laurentiuskonvents möchten Veränderungen in Kirche und Welt bewirken. Dazu gehört auch das teils hauptamtliche teils ehrenamtliche Engagement in und Gespräche mit der Evangelische Kirche, insbesondere mit der Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg, der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck sowie der Evangelischen Kirche im Rheinland. Der Laurentiuskonvent ist im Rahmen des Treffens geistlicher Gemeinschaften mit anderen Gemeinschaften im Gespräch.

 

Die katholischen Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich in ihrer jeweiligen Katholische Gemeinde im Bistum Limburg bzw. im Erzbistum Paderborn.

 

Gordon Matthews ist Quäker und Mitglied im Laurentiuskonvent.

 

Reinhard Voss war bis 2008 Generalsekretär der deutschen Sektion der Internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi, ist seither freier Autor, Moderator und Referent. Er wird mit seiner Frau im Rahmen eines zivilen Friedensdienstes im November 2010 für 3 Jahre nach Kinshasa / DR Kongo gehen.